OSTEOPATHIE
Die 3 Säulen der Osteopathie

Kraniosakrale Osteopathie
Die Kraft der stillen Berührung
Die kraniosakrale Osteopathie ist eine besonders sanfte und zugleich tief wirkende Methode innerhalb der osteopathischen Medizin. Sie konzentriert sich auf das feine Zusammenspiel zwischen Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum) – daher auch der Name „kraniosakral“. In diesem Bereich fließt die sogenannte Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit in einem spürbaren Rhythmus, der sich auf den ganzen Körper auswirkt.​
​
Weniger ist mehr – sanfte Impulse, große Wirkung
Während der Behandlung liegt der Patient entspannt auf der Liege. Mit sehr feinen, achtsamen Berührungen spüre ich Spannungen im Gewebe und folge dem natürlichen Rhythmus Ihres Körpers. Ziel ist es, Blockaden zu lösen, das Nervensystem zu beruhigen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Viele Menschen erleben die kraniosakrale Osteopathie als tief entspannend – sie bringt Körper und Geist zur Ruhe und fördert das innere Gleichgewicht.​
​
Wann kann kraniosakrale Osteopathie helfen?
Diese Methode ist für Menschen jeden Alters geeignet – vom Neugeborenen bis ins hohe Alter. Sie unterstützt besonders bei:
-
Kopfschmerzen und Migräne
-
Schlafstörungen
-
Stress, innerer Unruhe und Erschöpfung
-
Kiefergelenksproblemen (z. B. Zähneknirschen)
-
Nacken- und Rückenschmerzen
-
Beschwerden nach Unfällen, Stürzen oder Operationen
-
Geburtstraumata (bei Babys)
-
Entwicklungsverzögerungen bei Kindern
​
Eine sanfte Einladung zur HeilungDie kraniosakrale Osteopathie wirkt oft fein und tiefgreifend. Sie schenkt dem Körper einen geschützten Raum, um sich neu auszurichten und zu regenerieren – ganz in seinem eigenen Tempo.
​

​Viszerale Osteopathie
Mehr Beweglichkeit für die inneren Organe
Die viszerale Osteopathie ist ein spezieller Bereich der Osteopathie, der sich mit den inneren Organen (lat. „Viszera“) und ihrer Beweglichkeit befasst. Jedes Organ im Körper ist über feine Bindegewebsstrukturen mit anderen Organen, dem Zwerchfell, der Wirbelsäule und der Muskulatur verbunden. Wenn diese Verbindungen durch Spannungen oder Verklebungen gestört sind, kann das die Beweglichkeit und Funktion der Organe beeinträchtigen – oft spürbar in Form von Beschwerden, die man nicht sofort einem bestimmten Organ zuordnen würde.
​
Was passiert bei einer viszeralen Behandlung?
Mit gezielten, sehr sanften Handgriffen ertaste ich Spannungen und Bewegungseinschränkungen der inneren Organe – z. B. im Bauchraum, Brustkorb oder Becken. Durch feine Impulse kann die natürliche Beweglichkeit der Organe wieder angeregt und die Durchblutung verbessert werden. Das hilft dem Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und in ein inneres Gleichgewicht zurückzufinden.
​
Wann kann viszerale Osteopathie helfen?
Diese Methode ist besonders hilfreich bei:
-
Verdauungsbeschwerden (z. B. Reizdarm, Blähungen, Verstopfung)
-
Sodbrennen oder Völlegefühl
-
Menstruationsbeschwerden
-
Narben oder Verklebungen nach Operationen
-
Rückenschmerzen, die durch Spannung in den inneren Organen ausgelöst werden
-
Atembeschwerden durch eingeschränkte Zwerchfellbewegung
-
Unterstützend bei chronischen Beschwerden ohne klare Ursache​
Die Behandlung ist sehr schonend und für Menschen jeden Alters geeignet – auch für Kinder oder nach einer Schwangerschaft.

Parietale Osteopathie
Den Bewegungsapparat wieder ins Gleichgewicht bringen
Die parietale Osteopathie ist ein zentraler Bereich der osteopathischen Medizin. Sie befasst sich mit dem Bewegungsapparat – also mit Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Faszien und Bändern.
Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen, Verspannungen oder Blockaden zu erkennen und sanft zu lösen, damit der Körper wieder frei und schmerzfrei funktionieren kann.
​
Wie wirkt die parietale Osteopathie?
Unser Körper ist auf harmonische Bewegungsabläufe angewiesen. Kommt es zu Fehlbelastungen, Stürzen, Operationen oder länger anhaltendem Stress, kann das Gewebe verspannen oder sich in seiner Beweglichkeit verändern. Als Osteopathin ertaste ich diese Spannungsmuster mit den Händen und behandle Sie gezielt mit sanften Mobilisationen, Dehnungen oder Impulstechniken. Ziel ist es, die natürliche Beweglichkeit wiederherzustellen und das Gewebe in seine gesunde Funktion zurückzubringen.
​
Wann ist diese Methode hilfreich?
Die parietale Osteopathie eignet sich bei vielen Beschwerden, zum Beispiel:
-
Rücken- und Nackenschmerzen
-
Verspannungen und Bewegungseinschränkungen
-
Gelenkprobleme (z. B. Schulter, Knie, Hüfte)
-
Beschwerden nach Stürzen, Verletzungen oder Operationen
-
Haltungsschäden oder muskuläre Dysbalancen
-
Spannungskopfschmerzen
-
Kiefergelenksprobleme (CMD)
Auch als unterstützende Begleitung bei sportlichen Aktivitäten, chronischen Beschwerden oder im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge ist diese Form der Osteopathie sehr wertvoll.